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Nicht alle
Singles fühlen sich allein. Das Singleleben
erfüllt die Bewegungsfreiheit mehr, als es eine feste
Beziehung im Moment
könnte. Die Konventionen einer Beziehung, können bei
einigen dazu führen, dass
sie sich von diesem ganzen Spiel aufgesetzter Ernsthaftigkeit abwenden.
Manche
schauen dabei in den Spiegel und bemerken aufrichtig, dass das, was wir
wollen
sollen, nicht den eigenen Plänen entspricht.
So befreit,
kann jemand bei spontanem Bedürfnis eine Begleitung
für die Nacht online
finden, ohne dabei etwas vermissen zu müssen.
Immerhin gibt es genug
Menschen, deren Prioritäten der Verwirklichung von Zielen
dienen, und die sich
eingestehen können, dass ein angemessenes Maß an
Aufmerksamkeit, einer
Beziehung gegenüber, momentan nicht möglich ist.
Die seltenen
Gelegenheiten jemanden zu treffen, mit dem man
sein Leben ein gutes Stück teilen möchte, wissen
diese Menschen durchaus
einzuschätzen. Darum suchen sie auch nicht in jeder Sekunde
danach. Sie wissen
einfach gut, was das eigene Leben gerade aufzutischen hat. Darum haben
sie auch
keine Angst davor, sich ihr „Liebeskarma“ durch erotische
Abenteuer
hinter geschlossenen Plissees zu versauen. Alles hat seine
Zeit. Und wer
den Moment mit einem Mangel an Erfahrung auffüllen muss, um
nicht den/die
Traumpartner/in zu verpassen, wird dies mit Sicherheit.
Abgesehen
davon…Wer weiß schon, wie viele der
Bekanntschaften, die man Solo macht, nicht gerade einen Seitensprung
begehen? Ist das
denn wirklich das Ziel, nirgendwo zu stehen, beides nur halb zu leben,
aber für
jede Hälfte voll zu bezahlen? In diesem Sinne heißt
konsequent Sein, ein Leben
zu gewinnen, das man nicht bereuen muss. Fehler nicht erkennen
können bedeutet
auch, sie nicht wiederzuerkennen, d.h. sie selber nicht in sich zu
tragen. Egal
was andere sagen und wie sie ihre eigenen bereuen.
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